CTFL 5.2.4: Mögliche Maßnahmen, die als Reaktion auf analysierte Produktrisiken ergriffen werden können, erklären
K2Lehrplanabschnitt 5.2.4
3 eigene PrepBench-Übungsfragen zum Lernziel 5.2.4 des CTFL-Lehrplans 4.0. Probiere die Beispiele aus und überprüfe jede Antwort anhand der Lehrplanstelle.
Übungsfragen
Frage 1
Eine Produktrisikoanalyse hat das Zahlungsmodul als hohes Risiko eingestuft. Welche der folgenden Maßnahmen mindert ein Produktrisiko durch Testen?
- Das Risiko auf den Anbieter zu übertragen, der die Zahlungskomponente liefert
- Das Risiko im Risikoregister zu erfassen und auf Veränderungen zu überwachen
- Tester auszuwählen, deren Erfahrung und Fähigkeiten zu diesem Risikotyp passen
- Einen Notfallplan für Zahlungsfehler vorzubereiten, die nach der Freigabe auftreten
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- Das Risiko auf den Anbieter zu übertragen, der die Zahlungskomponente liefertDer Risikotransfer ist eine eigene Reaktionsmöglichkeit, keine Minderung durch Testen.
- Das Risiko im Risikoregister zu erfassen und auf Veränderungen zu überwachenDie Überwachung ist die andere Hälfte der Risikosteuerung neben der Minderung.
- Richtige Antwort: Tester auszuwählen, deren Erfahrung und Fähigkeiten zu diesem Risikotyp passenTester passend zum Risikotyp auszuwählen ist eine genannte Maßnahme.
- Einen Notfallplan für Zahlungsfehler vorzubereiten, die nach der Freigabe auftretenEin Notfallplan ist eine eigene Reaktionsmöglichkeit, keine Minderung durch Testen.
Als Maßnahmen zur Minderung von Produktrisiken durch Testen nennt der Lehrplan: die Auswahl von Testern mit dem richtigen Maß an Erfahrung und Fähigkeiten für den jeweiligen Risikotyp, die Anwendung eines geeigneten Maßes an Unabhängigkeit beim Testen, die Durchführung von Reviews und statischen Analysen, die Anwendung geeigneter Testverfahren und Überdeckungsgrade, die Anwendung geeigneter Testarten für die betroffenen Qualitätsmerkmale sowie die Durchführung dynamischer Tests einschließlich Regressionstests.
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Frage 2
Aus welchen zwei Aktivitäten besteht die Produktrisikosteuerung?
- Risikoidentifizierung und Risikobewertung
- Risikokategorisierung und Risikopriorisierung
- Risikominderung und Risikoüberwachung
- Risikotransfer und Risikoakzeptanz
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- Risikoidentifizierung und RisikobewertungIdentifizierung und Bewertung bilden die Risikoanalyse, nicht die Risikosteuerung.
- Risikokategorisierung und RisikopriorisierungKategorisierung und Priorisierung sind Teil der Risikobewertung, nicht der Risikosteuerung.
- Richtige Antwort: Risikominderung und RisikoüberwachungDie Risikosteuerung besteht aus Risikominderung und Risikoüberwachung.
- Risikotransfer und RisikoakzeptanzTransfer und Akzeptanz sind Reaktionsmöglichkeiten, nicht die zwei Teile der Risikosteuerung.
Die Produktrisikosteuerung umfasst alle Maßnahmen als Reaktion auf identifizierte und bewertete Produktrisiken und besteht aus Risikominderung (Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen zur Verringerung der Risikostufe) und Risikoüberwachung (Sicherstellung der Wirksamkeit der Maßnahmen und Erkennung neu auftretender Risiken).
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Frage 3
Welche der folgenden ist neben der Minderung durch Testen eine Reaktionsmöglichkeit auf ein analysiertes Produktrisiko?
- Die Risikokategorisierung, damit ähnliche Risiken ähnliche Minderungsmaßnahmen erhalten
- Den Risikotransfer, bei dem das Risiko an eine andere Partei übergeht
- Die Risikoidentifizierung, damit eine umfassende Liste der Risiken entsteht
- Die Risikobewertung, in der Wahrscheinlichkeit, Schadensausmaß und Risikostufe bestimmt werden
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- Die Risikokategorisierung, damit ähnliche Risiken ähnliche Minderungsmaßnahmen erhaltenDie Kategorisierung gehört zur Risikobewertung, nicht zu den Reaktionsmöglichkeiten.
- Richtige Antwort: Den Risikotransfer, bei dem das Risiko an eine andere Partei übergehtDer Risikotransfer wird unter den Reaktionsmöglichkeiten genannt.
- Die Risikoidentifizierung, damit eine umfassende Liste der Risiken entstehtDie Risikoidentifizierung ist der erste Teil der Produktrisikoanalyse.
- Die Risikobewertung, in der Wahrscheinlichkeit, Schadensausmaß und Risikostufe bestimmt werdenDie Risikobewertung ist der zweite Teil der Produktrisikoanalyse.
Nach der Analyse eines Risikos sind mehrere Reaktionsmöglichkeiten möglich, z. B. Risikominderung durch Testen, Risikoakzeptanz, Risikotransfer oder ein Notfallplan. Die drei anderen Optionen sind Schritte der Produktrisikoanalyse und keine Reaktionen auf ein analysiertes Risiko: Die Identifizierung erzeugt die Liste, die Bewertung bestimmt Wahrscheinlichkeit, Schadensausmaß und Stufe, und die Kategorisierung hilft beim Zuordnen von Minderungsmaßnahmen.
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