CTFL 5.2.3: Den möglichen Einfluss der Produktrisikoanalyse auf Gründlichkeit und Umfang des Testens erklären
K2Lehrplanabschnitt 5.2.3
3 eigene PrepBench-Übungsfragen zum Lernziel 5.2.3 des CTFL-Lehrplans 4.0. Probiere die Beispiele aus und überprüfe jede Antwort anhand der Lehrplanstelle.
Übungsfragen
Frage 1
Eine Produktrisikoanalyse bewertet die Risikostufe des Zahlungsmoduls als hoch und die der Hilfeseiten als niedrig. Was stützt dieses Ergebnis?
- Beiden Bereichen dieselbe Überdeckung zu geben, damit das Restrisiko gleich verteilt ist
- Strengere Testverfahren und eine höhere Überdeckung beim Zahlungsmodul einzusetzen
- Die Hilfeseiten aus dem Testumfang zu streichen, weil ihre Risikostufe nicht hoch ist
- Das Zahlungsmodul nach hinten zu schieben, um die Risikoanalyse zuvor zu wiederholen
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- Beiden Bereichen dieselbe Überdeckung zu geben, damit das Restrisiko gleich verteilt istAufwand gleich zu verteilen ist das Gegenteil des Fokussierens zur Minimierung des Restrisikos.
- Richtige Antwort: Strengere Testverfahren und eine höhere Überdeckung beim Zahlungsmodul einzusetzenWahl der Testverfahren und zu erreichende Überdeckung folgen aus der Risikoanalyse.
- Die Hilfeseiten aus dem Testumfang zu streichen, weil ihre Risikostufe nicht hoch istEine niedrige Risikostufe ist immer noch ein Risiko; die Analyse bestimmt den Umfang, statt ihn zu leeren.
- Das Zahlungsmodul nach hinten zu schieben, um die Risikoanalyse zuvor zu wiederholenDie Ergebnisse dienen dazu, kritische Fehlerzustände früh zu finden; Aufschieben wirkt dem entgegen.
Aus der Sicht des Testens besteht das Ziel der Produktrisikoanalyse darin, den Testaufwand so zu fokussieren, dass die verbleibende Risikostufe des Produkts minimiert wird. Ihre Ergebnisse werden verwendet, um den Testumfang, die Teststufen und Testarten, die einzusetzenden Testverfahren und die zu erreichende Überdeckung zu bestimmen, den Testaufwand je Aufgabe zu schätzen und Tests zu priorisieren, um kritische Fehlerzustände so früh wie möglich zu finden.
Lehrplanabschnitt 5.2.3
Frage 2
Die Produktrisikoanalyse stuft einen Ausfall der Zahlung als hohes Risiko und einen kosmetischen Ausrichtungsfehler als niedriges Risiko ein. Wie sollten diese Ergebnisse das Testen beeinflussen?
- Tests des Zahlungsrisikos priorisieren und anhand der Analyse Umfang, Verfahren, Überdeckung und Aufwand festlegen
- Beiden Risiken einen vergleichbaren Testumfang und Aufwand geben, weil ihre Produktbereiche im selben Release getestet werden
- Den kosmetischen Fehler zuerst testen, weil er schneller als das Zahlungsverhalten ausgeführt werden kann
- Die Risiken anhand der Kategorien gruppieren, aber bestehenden Testumfang und bestehende Überdeckung beibehalten
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- Richtige Antwort: Tests des Zahlungsrisikos priorisieren und anhand der Analyse Umfang, Verfahren, Überdeckung und Aufwand festlegenHöheres Produktrisiko bestimmt Priorität sowie Entscheidungen zu Gründlichkeit und Umfang.
- Beiden Risiken einen vergleichbaren Testumfang und Aufwand geben, weil ihre Produktbereiche im selben Release getestet werdenEin gemeinsames Release hebt die unterschiedlichen Risikostufen bei Umfang und Aufwand nicht auf.
- Den kosmetischen Fehler zuerst testen, weil er schneller als das Zahlungsverhalten ausgeführt werden kannBequemlichkeit ersetzt nicht die Priorisierung, die kritische Fehlerzustände früh finden soll.
- Die Risiken anhand der Kategorien gruppieren, aber bestehenden Testumfang und bestehende Überdeckung beibehaltenRisikokategorien unterstützen die Behandlung; die Bewertung beeinflusst zusätzlich Umfang, Überdeckung und Aufwand.
Die Produktrisikoanalyse kann die Gründlichkeit und den Testumfang beeinflussen. Ihre Ergebnisse bestimmen Testumfang, Teststufen und Testarten, Verfahren und Überdeckung, Aufwand und Testpriorität, damit kritische Fehlerzustände möglichst früh gefunden werden.
Lehrplanabschnitt 5.2.3
Frage 3
Die Produktrisikoanalyse findet ein Sicherheitsrisiko, das mehrere Komponenten betrifft und spezialisiertes Testen erfordert. Welche Reaktion im Testkonzept nutzt die Analyseergebnisse am besten?
- Bestehende Teststufen und Testarten beibehalten und das Risiko nach der Durchführung für Fehlerberichte erfassen
- Mit Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß die Risikostufe berechnen, aber Testumfang und Aufwand beibehalten
- Das Risiko mit ähnlichen Risiken gruppieren und die Testauswahl bis zur Risikoüberwachung verschieben
- Geeignete Teststufen und Testarten wählen, Verfahren und Überdeckung festlegen, Aufwand schätzen und weitere Risikominderungen prüfen
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- Bestehende Teststufen und Testarten beibehalten und das Risiko nach der Durchführung für Fehlerberichte erfassenAnalyseergebnisse können Teststufen und Testarten vor der Durchführung ändern, statt nur späteren Berichten zu dienen.
- Mit Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß die Risikostufe berechnen, aber Testumfang und Aufwand beibehaltenDie Risikostufe zu bestimmen ist Teil der Bewertung; das Ergebnis beeinflusst zusätzlich Umfang und Aufwand.
- Das Risiko mit ähnlichen Risiken gruppieren und die Testauswahl bis zur Risikoüberwachung verschiebenDie Kategorisierung unterstützt die Risikominderung, aber die Testauswahl nutzt die Ergebnisse unmittelbar.
- Richtige Antwort: Geeignete Teststufen und Testarten wählen, Verfahren und Überdeckung festlegen, Aufwand schätzen und weitere Risikominderungen prüfenDie Ergebnisse bestimmen Testumfang und Gründlichkeit und können weitere Risikominderungen aufzeigen.
Die Produktrisikoanalyse kann Gründlichkeit und Testumfang beeinflussen. Ihre Ergebnisse bestimmen Umfang, Teststufen und Testarten, Verfahren und Überdeckung, Aufwand, Priorität und die Frage, ob weitere Aktivitäten das Risiko verringern können. Das spezialisierte komponentenübergreifende Risiko verändert daher das Testkonzept, statt nur erfasst oder kategorisiert zu werden.
Lehrplanabschnitt 5.2.3
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