CTAL-TM-Glossar
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86 Begriffe
- Anomalie Kap. 2
- Ein Zustand, der von der Erwartung abweicht.
- Breitband-Delphi Kap. 2
- Ein auf Experten basierendes Testschätzverfahren, das darauf abzielt, mithilfe der kollektiven Weisheit der Teammitglieder eine genaue Schätzung vorzunehmen.
- Breitentest-Ansatz Kap. 1
- Ein Ansatz, bei dem für jedes Risiko mindestens ein Test höchste Priorität erhält und die übrigen Tests nach den überdeckten Risikostufen priorisiert werden. Er ist geeignet, wenn Stakeholder möglichst früh einen Gesamtüberblick über die Produktqualität benötigen.
- Drei-Punkt-Schätzung Kap. 2
- Ein expertenbasiertes Verfahren mit einer optimistischen, einer wahrscheinlichsten und einer pessimistischen Schätzung. Die endgültige Schätzung ist ihr gewichtetes arithmetisches Mittel.
- durchschnittliche Einsparungen pro Fehlerzustand Kap. 3
- Ein Kosten-Nutzen-Maß: durchschnittliche externe Fehlerkosten minus der Summe aus durchschnittlichen Überprüfungskosten und durchschnittlichen internen Fehlerkosten.
- Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos Kap. 1
- Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Risiko eintritt.
- erfahrungsbasierter Test Kap. 1
- Ein Testansatz, der auf der Erfahrung, dem Wissen und der Intuition des Testers basiert.
- expertenbasiertes Testschätzverfahren Kap. 2
- Ein Testschätzverfahren, das sich auf Meinungen und Beurteilungen von Fachleuten oder Teammitgliedern stützt, zum Beispiel Breitband-Delphi oder Planungspoker.
- externe Fehlerkosten Kap. 3
- Kosten nicht wertschöpfender reaktiver Aktivitäten für ein nach der Freigabe an Kunden ausgeliefertes fehlerhaftes Produkt, zum Beispiel entgangene Einnahmen, Rechtskosten oder die Behebung gemeldeter Fehlerzustände.
- Fachkompetenz Kap. 3
- Die Kompetenz zur Durchführung spezialisierter Aufgaben, zum Beispiel Kenntnisse in Testverfahren, technisches und fachliches Wissen sowie Projektmanagementkompetenz.
- Fehlerbericht Kap. 2
- Die Dokumentation des Auftretens, der Art und des Status eines Fehlerzustands.
- Fehlereindämmung innerhalb der Phase Kap. 2
- Die Richtlinie zur Behebung von Fehlern in der gleichen Phase des Softwareentwicklungszyklus, in der sie eingeführt wurden.
- Fehlermanagement Kap. 2
- Der Prozess der Erkennung, Aufzeichnung, Klassifizierung, Untersuchung, Behebung und Schließung von Fehlerzuständen.
- Fehlermanagement-Ausschuss Kap. 2
- Ein funktionsübergreifendes Team von Stakeholdern, die das Fehlermanagement durchführen.
- Fehlerpräventionskosten Kap. 3
- Kosten geplanter und proaktiver Aktivitäten zur Vermeidung schlechter Qualität, zum Beispiel Schulungen, frühe Reviews der Testbasis und angemessene Kommunikation im Team.
- Fehlerschweregrad Kap. 2
- Der Grad der Auswirkungen, den ein Fehlerzustand auf die Entwicklung, das Testen oder den Betrieb einer Komponente oder eines Systems hat.
- Fehlerwirkung Kap. 2Kap. 3
- Ein Ereignis, bei dem eine Komponente oder ein System während seiner Ausführung seine Anforderungen im spezifizierten Rahmen nicht erfüllt.
- Fehlerworkflow Kap. 2
- Das Zustandsübergangsmodell eines Fehlerlebenszyklus, einschließlich der Verantwortlichkeiten.
- Fehlerzustand Kap. 2Kap. 3
- Eine Unzulänglichkeit oder ein Mangel in einem Arbeitsergebnis, sodass es seine Anforderungen oder Spezifikationen nicht erfüllt oder seine beabsichtigte Verwendung beeinträchtigt.
- funktionaler Test Kap. 1
- Eine Testart zur Bestimmung der funktionalen Eignung eines Testobjekts.
- Grundursachenanalyse Kap. 1
- Ein Verfahren zur Ermittlung der Grundursache eines Fehlerzustands.
- hybrides Softwareentwicklungsmodell Kap. 1Kap. 2
- Eine Art von Softwareentwicklungslebenszyklusmodell, das Elemente verschiedener solcher Modelle miteinander kombiniert.
- Hygienefaktor Kap. 3
- Ein gewöhnlich als selbstverständlich vorausgesetzter Faktor, dessen Erfüllung die Zufriedenheit nicht automatisch erhöht, dessen Fehlen aber demotivieren kann.
- IDEAL Kap. 1
- Ein Modell zur Organisationsverbesserung, das als Fahrplan für die Initiierung, Planung und Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen dient.
- Indikator Kap. 1
- Eine Messung, die eine Schätzung oder Bewertung bestimmter, aus einem Modell abgeleiteter Attribute im Hinblick auf einen definierten Informationsbedarf liefert.
- Inkrementelles Entwicklungsmodell Kap. 1
- Eine Art von Softwareentwicklungslebenszyklusmodell, bei dem die Komponente oder das System über eine Serie von Inkrementen entwickelt wird.
- interne Fehlerkosten Kap. 3
- Kosten reaktiver Aktivitäten für vor der Freigabe gefundene Fehlerzustände, zum Beispiel Fehlerbehebung und Bereitstellung von Workarounds.
- iteratives Entwicklungsmodell Kap. 1
- Eine Art von Softwareentwicklungslebenszyklusmodell, bei dem die Komponente oder das System durch eine Serie von wiederholten Zyklen entwickelt wird.
- Kompetenzmatrix Kap. 3
- Eine Darstellung der für ein Projekt erforderlichen Kompetenzen und der vorhandenen Kompetenzen des Testteams, die den Vergleich beider Seiten und die Ermittlung des Entwicklungsbedarfs unterstützt.
- leichtgewichtige risikobasierte Testverfahren Kap. 1
- Weniger gründliche risikobasierte Testverfahren mit geringerem Aufwand und gewöhnlich kleinerem Kreis von Stakeholdern, bei denen die Risikofaktoren meist auf Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß auf einer Ordinalskala begrenzt werden.
- Messung Kap. 1
- Die Zahl oder Kategorie, die einem Attribut einer Entität durch eine Messung zugewiesen wird.
- Methodenkompetenz Kap. 3
- Allgemeine Kompetenzen, mit denen eine Person komplexe oder neuartige Aufgaben in einer Domäne selbstständig ausführen kann, zum Beispiel analytische, konzeptionelle und beurteilende Kompetenzen.
- Metrik Kap. 1Kap. 2
- Eine Messskala und die für die Messung verwendete Methode.
- metrikbasiertes Testschätzverfahren Kap. 2
- Ein Testschätzverfahren, das Schätzungen aus Daten ableitet, zum Beispiel durch Verhältnisse und Extrapolation anhand historischer Daten früherer oder ähnlicher Projekte.
- Motivator Kap. 3
- Ein bewusst wahrgenommener Faktor, der zu Wachstum und Zufriedenheit führen kann, zum Beispiel Anerkennung, Verantwortung und Autonomie, interessante Aufgaben oder berufliche Weiterentwicklung.
- nicht-funktionaler Test Kap. 1
- Eine Testart zur Bewertung, ob eine Komponente oder ein System nicht-funktionale Anforderungen erfüllt.
- Planungspoker Kap. 2
- Ein konsensbasiertes Schätzverfahren, das hauptsächlich zum Schätzen des Aufwands oder der relativen Größe von User-Storys in der agilen Softwareentwicklung verwendet wird. Es ist eine Variante des Breitband-Delphi-Verfahrens, bei der das Team einen Stapel an Karten mit vorgegebenen Werten für die Schätzung verwendet.
- Priorität Kap. 2
- Die Stufe der Wichtigkeit, die einer Aufgabe anhand bestimmter Kriterien zugewiesen wird.
- Produktmetriken Kap. 2
- Metriken, die Produktattribute messen, zum Beispiel den Grad, zu dem ein Produkt die Qualitätserwartungen der vorgesehenen Benutzer erfüllt.
- Produktrisiko Kap. 1
- Ein Risiko, das die Qualität eines Produktes beeinträchtigt.
- Projektmetriken Kap. 2
- Metriken, die den Fortschritt anhand bestehender Endekriterien messen, zum Beispiel den Prozentsatz ausgeführter, bestandener und fehlgeschlagener Tests.
- Prozessmetriken Kap. 2
- Metriken, die die Leistungsfähigkeit des Testprozesses und die Effektivität des Testens messen und zur Berichterstattung über prozessbezogene Effektivität und Effizienz verwendet werden.
- Qualitätskosten Kap. 3
- Die Gesamtkosten, die durch qualitätsbezogene Aktivitäten und Fehlerzustände entstehen, bestehend aus Kosten für Fehlervermeidung, Überprüfung der Qualität sowie internen und externen Fehlerwirkungen.
- Qualitätsrisiko Kap. 1
- Ein Produktrisiko oder ein Projektrisiko, welches das Qualitätsmanagement beeinträchtigt.
- Retrospektive Kap. 1Kap. 3
- Eine regelmäßige Veranstaltung, bei der Teammitglieder Ergebnisse diskutieren, ihre Arbeitsweisen überprüfen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen.
- Return on Investment (ROI) Kap. 1
- Der Return on Investment eines Testwerkzeugs wird durch eine Kosten-Nutzen-Analyse ermittelt, die einmalige, wiederkehrende und Opportunitätskosten sowie den erwarteten Nutzen berücksichtigt.
- Risikoanalyse Kap. 1
- Der Prozess, der die Risikoidentifikation und Risikobewertung umfasst.
- risikobasierter Test Kap. 1Kap. 3
- Ein Testansatz, bei welchem sich das Management, die Auswahl, Priorisierung und Anwendung von Testaktivitäten und -ressourcen an entsprechenden Risikotypen und Risikostufen orientieren.
- Risikobewertung Kap. 1
- Der Prozess der Begutachtung von identifizierten Risiken und der Festlegung der Risikostufe.
- Risikoidentifizierung Kap. 1
- Die Ermittlung, Erkennung und Beschreibung von Risiken.
- Risikomanagement Kap. 1
- Der Prozess zur Behandlung von Risiken.
- Risikomatrix Kap. 1
- Eine Matrix, die Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß eines Risikos zu einer aggregierten Risikostufe auf einer qualitativen, relativen Ordinalskala kombiniert.
- Risikominderung Kap. 1
- Der Prozess, mit dem Entscheidungen getroffen und Schutzmaßnahmen umgesetzt werden, um das Risiko auf eine vorgegebene Stufe zu reduzieren oder um es auf einer Stufe zu halten.
- Risikosteuerung Kap. 1
- Der Prozess, der die Risikominderung und Risikoüberwachung umfasst.
- Risikostufe Kap. 1
- Das Maß eines Risikos, definiert durch dessen Schadensausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit.
- Risikoüberwachung Kap. 1
- Die Tätigkeit, die den Status bekannter Risiken überprüft und an Stakeholder berichtet.
- S.M.A.R.T.-Zieldefinitionsmethode Kap. 1
- Eine Methode zur eindeutigen Formulierung von Managementzielen durch die Anforderung an die Ziele, spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und termingerecht (Englisch: specific, measurable, attainable, relevant, and timely) zu sein.
- Schadensausmaß des Risikos Kap. 1
- Der Schaden, der entsteht, wenn ein Risiko eintritt.
- schwergewichtige risikobasierte Testverfahren Kap. 1
- Formale risikobasierte Testverfahren mit definierten Prozessen, detaillierter Dokumentation, breiter Beteiligung von Stakeholdern und mathematischen Formeln für Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß.
- Selbstkompetenz Kap. 3
- Die Fähigkeit und Bereitschaft, sich selbst weiterzuentwickeln, einschließlich Selbstmanagement, Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit und Disziplin.
- sequenzielles Entwicklungsmodell Kap. 1
- Eine Art von Softwareentwicklungslebenszyklusmodell, bei dem ein komplettes System in einer Abfolge von mehreren diskreten und aufeinanderfolgenden Phasen ohne Überlappung entwickelt wird.
- Softwareentwicklungslebenszyklus (SDLC) Kap. 1Kap. 2
- Das für die Entwicklung eines Produkts verwendete Lebenszyklusmodell, zum Beispiel ein sequenzielles, iteratives, agiles oder hybrides Modell.
- Sozialkompetenz Kap. 3
- Kompetenzen zur Kommunikation, Kooperation und Konfliktbewältigung in intra- und interkulturellen Kontexten.
- Stakeholder-Matrix Kap. 1
- Ein strategisches Werkzeug des Testmanagements, das Stakeholder nach Einfluss und Interesse in Förderer, latente Personen, Verteidiger und apathische Personen einordnet und die Priorisierung ihrer Einbindung unterstützt.
- Test Maturity Model Integration (TMMi) Kap. 1
- Ein modellbasierter Ansatz zur Testprozessverbesserung mit fünf Reifegraden. Jeder Reifegrad außer Reifegrad 1 enthält Testprozessbereiche und Verbesserungsziele, die durch Praktiken, Unterpraktiken und Beispiele unterstützt werden.
- Test-Stakeholder Kap. 1
- Einzelpersonen oder Gruppen mit direktem oder indirektem Interesse an der Qualität des Produkts.
- Testabschluss Kap. 1
- Die Aktivität, die Testmittel für eine spätere Anwendung verfügbar macht, Testumgebungen in einem zufriedenstellenden Zustand hinterlässt, und die Testergebnisse an die relevanten Stakeholder übermittelt.
- Testabschlussbericht Kap. 1
- Eine Art von Testbericht, der beim Erreichen von Abschlussmeilensteinen erstellt wird und eine Beurteilung der entsprechenden Testelemente anhand der Endekriterien liefert.
- Testart Kap. 1
- Eine Gruppe von Testaktivitäten basierend auf bestimmten Testzielen mit dem Zweck, eine Komponente oder ein System auf spezifische Merkmale zu prüfen.
- Testfortschritt Kap. 2
- Der Fortschritt des Testens gegenüber einer Baseline.
- Testkonzept Kap. 1
- Die Dokumentation der Testziele sowie der Mittel und Zeitplanung, um diese koordiniert zu erreichen.
- Testmetriken Kap. 2
- Indikatoren, mit denen festgestellt wird, ob Testziele erreicht wurden. Sie können als Projekt-, Produkt- und Prozessmetriken kategorisiert werden.
- Testplanung Kap. 1
- Eine Aktivität im Testprozess zur Erstellung und Fortschreibung des Testkonzepts.
- Testprozessverbesserung Kap. 1
- Ein Programm von Aktivitäten, die unternommen werden, um die Leistung und Reife der Testprozesse der Organisation zu verbessern.
- Testschätzung Kap. 2
- Eine näherungsweise Abschätzung verschiedener Aspekte des Testens.
- Teststeuerung Kap. 1
- Die Aktivität, die Korrekturmaßnahmen entwickelt und anwendet, um ein Testprojekt auf den richtigen Weg zu bringen, wenn es vom Plan abweicht.
- Teststrategie Kap. 1
- Eine Beschreibung, wie Testen durchzuführen ist, um Testziele unter den gegebenen Umständen zu erreichen.
- Teststufe Kap. 1
- Eine spezifische Instanziierung eines Testprozesses.
- Testüberwachung Kap. 1
- Die Aktivität, die den Status von Testaktivitäten überprüft, alle Abweichungen vom Plan oder der Erwartung identifiziert und den Status an die Stakeholder meldet.
- Testziel Kap. 1Kap. 2
- Der Zweck des Testens.
- Tiefentest-Ansatz Kap. 1
- Ein Ansatz, bei dem Tests streng absteigend nach den Risikostufen priorisiert werden, die sie überdecken. Er ist geeignet, wenn die höchsten Risiken möglichst früh gemindert werden sollen.
- TPI Next Kap. 1
- Ein durchgängiges Rahmenwerk für die Testprozessverbesserung, das die Schlüsselelemente eines effektiven und effizienten Testprozesses beschreibt.
- Tuckman-Modell Kap. 3
- Ein Modell der Kleingruppenentwicklung mit den Phasen Forming, Storming, Norming, Performing und Adjourning, die unterschiedliche situative Kompetenzen der Teamleitung erfordern.
- Überprüfungskosten Kap. 3
- Kosten aller Aktivitäten zur Fehlererkennung, zum Beispiel statische und dynamische Tests sowie Reviews von Arbeitsergebnissen.
- Ziel-Frage-Metrik (GQM) Kap. 1
- Ein Ansatz zur Messung von Software anhand eines Drei-Ebenen-Modells aus einer konzeptionellen Ebene (Ziel), einer operativen Ebene (Frage) und einer quantitativen Ebene (Metrik).
- Zwei-Faktoren-Theorie Kap. 3
- Eine Motivationstheorie, die zwischen Motivatoren und Hygienefaktoren unterscheidet. Motivatoren können Wachstum und Zufriedenheit bewirken; das Fehlen von Hygienefaktoren kann demotivieren.