CTAL-TA-Glossar
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66 Begriffe
- abstrakter Testfall Kap. 1
- Ein Testfall mit abstrakten Vorbedingungen, Eingabedaten, erwarteten Ergebnissen, Nachbedingungen und Aktionen (falls anwendbar).
- ad-hoc-Review Kap. 5
- Ein Reviewverfahren, das informell, ohne strukturierten Prozess durchgeführt wird.
- Anpassbarkeit Kap. 4
- Der Grad, zu dem eine Komponente oder ein System an unterschiedliche oder sich weiterentwickelnde Hardware, Software oder andere Betriebs- oder Nutzungsumgebungen angepasst werden kann.
- Äquivalenzklasse Kap. 3
- Eine Teilmenge eines Wertebereichs, für die von einer Komponente oder einem System aufgrund der Spezifikation erwartet wird, dass alle Werte gleichartig behandelt werden.
- Auswirkungsanalyse Kap. 2
- Die Ermittlung aller Arbeitsergebnisse, welche durch eine Änderung beeinflusst werden, inklusive einer Abschätzung der erforderlichen Ressourcen, um die Änderung bewerkstelligen zu können.
- Benutzererlebnis Kap. 4
- Wahrnehmungen und Reaktionen einer Person, die aus der tatsächlichen und/oder der erwarteten Benutzung eines Softwareproduktes resultieren.
- checklistenbasierter Test Kap. 3
- Ein erfahrungsbasiertes Testverfahren, bei dem die Testfälle entworfen werden, um Elemente einer Checkliste auszuführen.
- checklistenbasiertes Review Kap. 5
- Ein Reviewverfahren, das entlang einer Liste an Fragen oder geforderten Eigenschaften geführt wird.
- CRUD-Test Kap. 3
- Ein Black-Box-Testverfahren, bei dem die Testbedingungen Operationen der Arten Erstellen, Lesen, Aktualisieren und Löschen (Create, Read, Update, Delete) für eine Entität sind.
- datenbasiertes Testverfahren Kap. 3
- Ein Testverfahren, bei dem die Testbedingungen Modellelemente der Daten des Testobjekts sind.
- Entscheidungstabellentest Kap. 3
- Ein Black-Box-Testverfahren, bei dem die Testbedingungen die Kombinationen von Bedingungen und die aus ihnen resultierenden Aktionen einer Entscheidungstabelle sind.
- erfahrungsbasierter Test Kap. 3
- Ein Testansatz, der auf der Erfahrung, dem Wissen und der Intuition des Testers basiert.
- Fehlereindämmung innerhalb der Phase Kap. 5
- Die Richtlinie zur Behebung von Fehlern in der gleichen Phase des Softwareentwicklungszyklus, in der sie eingeführt wurden.
- Fehlerprävention Kap. 5
- Die Maßnahmen, die die Wahrscheinlichkeit von Fehlerzuständen in Arbeitsergebnissen verringern und die Weiterverbreitung von Fehlerzuständen in nachfolgende Arbeitsergebnisse einschränken.
- Flexibilität Kap. 4
- Der Grad, zu dem eine Komponente oder ein System an Änderungen seiner Anforderungen, des Nutzungskontexts oder der Systemumgebung angepasst werden kann.
- funktionale Angemessenheit Kap. 4
- Der Grad, zu dem die Funktionen die Erfüllung spezifizierter Aufgaben und Ziele ermöglichen.
- funktionale Eignung Kap. 4
- Der Grad, zu dem eine Komponente oder ein System Funktionen zur Verfügung stellt, welche unter festgelegten Bedingungen explizit genannte und implizite Bedürfnisse erfüllen.
- funktionale Korrektheit Kap. 4
- Der Grad, zu dem eine Komponente oder ein System die richtigen Ergebnisse mit der erforderlichen Genauigkeit liefert.
- funktionale Vollständigkeit Kap. 4
- Der Grad, zu dem die Menge der Funktionen alle spezifizierten Aufgaben und Benutzerziele abdeckt.
- funktionaler Test Kap. 4
- Eine Testart zur Bestimmung der funktionalen Eignung eines Testobjekts.
- Gebrauchstauglichkeit Kap. 4
- Der Grad, zu dem eine Komponente oder ein System durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Nutzungskontext genutzt werden kann, um festgelegte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen.
- Gebrauchstauglichkeitstest Kap. 4
- Testen mit dem Ziel herauszufinden inwieweit das System durch spezifizierte Benutzer in einem bestimmten Kontext mit Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit genutzt werden kann.
- Grundursachenanalyse Kap. 5
- Ein Verfahren zur Ermittlung der Grundursache eines Fehlerzustands.
- Installierbarkeit Kap. 4
- Der Grad, zu dem eine Komponente oder ein System in einer spezifizierten Umgebung erfolgreich installiert und/oder deinstalliert werden kann.
- Interaktionsfähigkeit Kap. 4
- Der Grad, zu dem eine Komponente oder ein System über die Benutzungsschnittstelle mit den angegebenen Benutzern Informationen austauschen kann, um eine beabsichtigte Aufgabe zu erledigen.
- Interoperabilität Kap. 4
- Der Grad, zu dem zwei oder mehr Komponenten oder Systeme Informationen austauschen und diese nutzen können.
- Klassifizierung von Fehlerzuständen Kap. 5
- Die Einordnung von Fehlerzuständen in Kategorien, um Fehlerdaten als Prozessmessgröße zu verwenden und damit die Grundursachenanalyse zu unterstützen.
- kombinatorischer Test Kap. 3
- Ein Black-Box-Testverfahren, bei dem die Testbedingungen bestimmte Wertekombinationen von mehreren Parametern sind.
- Kompatibilität Kap. 4
- Der Grad, zu dem eine Komponente oder ein System Informationen mit anderen Komponenten oder Systemen austauschen kann, und/oder ihre geforderten Funktionen bei einer gemeinsamen Benutzung einer Hardware- oder Softwareumgebung ausführen kann.
- konkreter Testfall Kap. 1
- Ein Testfall mit konkreten Werten für Vorbedingungen, Eingaben, erwartete Ergebnisse und Nachbedingungen sowie eine detaillierte Beschreibung der Aktionen (falls anwendbar).
- Massentest Kap. 3
- Ein Testansatz, bei dem das Testen auf eine große Gruppe von Testern verteilt wird.
- metamorphe Relation Kap. 3
- Eine Beschreibung, wie sich eine Änderung an einer Eingabe für einen Testfall auf ein erwartetes Ergebnis auswirkt, basierend auf dem geforderten Verhalten eines Testelements.
- metamorpher Test Kap. 3
- Ein Testverfahren, bei dem die Testbedingungen metamorphe Relationen sind.
- modellbasierter Test Kap. 5
- Testen, das auf Modellen basiert oder diese involviert.
- perspektivisches Lesen Kap. 5
- Eine Art rollenbasiertes Review, das Checklisten verwendet und die Erstellung von prototypischen Ergebnisses umfasst.
- Produktrisiko Kap. 2
- Ein Risiko, das die Qualität eines Produktes beeinträchtigt.
- regelbasiertes Testverfahren Kap. 3
- Ein Black-Box-Testverfahren, bei dem Testbedingungen Modellelemente der zustandsunabhängigen Verhaltensregeln eines Testobjekts sind.
- Regressionstest Kap. 2
- Eine Art änderungsbezogenes Testen um festzustellen, ob in unveränderten Bereichen der Software Fehlerzustände eingebaut oder freigelegt wurden.
- Reviewverfahren Kap. 5
- Eine Vorgehensweise, die zur Durchführung eines Reviews verwendet wird.
- Risikoanalyse Kap. 2
- Der Prozess, der die Risikoidentifikation und Risikobewertung umfasst.
- risikobasierter Test Kap. 2
- Ein Testansatz, bei welchem sich das Management, die Auswahl, Priorisierung und Anwendung von Testaktivitäten und -ressourcen an entsprechenden Risikotypen und Risikostufen orientieren.
- Risikobewertung Kap. 2
- Der Prozess der Begutachtung von identifizierten Risiken und der Festlegung der Risikostufe.
- Risikoidentifizierung Kap. 2
- Die Ermittlung, Erkennung und Beschreibung von Risiken.
- Risikominderung Kap. 2
- Der Prozess, mit dem Entscheidungen getroffen und Schutzmaßnahmen umgesetzt werden, um das Risiko auf eine vorgegebene Stufe zu reduzieren oder um es auf einer Stufe zu halten.
- Risikosteuerung Kap. 2
- Der Prozess, der die Risikominderung und Risikoüberwachung umfasst.
- Risikoüberwachung Kap. 2
- Die Tätigkeit, die den Status bekannter Risiken überprüft und an Stakeholder berichtet.
- rollenbasiertes Review Kap. 5
- Ein Reviewverfahren, bei dem ein Arbeitsergebnis aus der Perspektive verschiedener Stakeholder-Rollen bewertet wird.
- schlüsselwortgetriebener Test Kap. 1
- Ein Testautomatisierungsansatz, bei dem Testskripte abstrakte Schlüsselwörter enthalten sowie unterstützende Dateien mit konkreten Skripten, welche diese Schlüsselwörter implementieren.
- sitzungsbasierter Test Kap. 3
- Ein Testansatz, bei dem die Testaktivitäten als Testsitzungen geplant werden.
- szenariobasierter Test Kap. 3
- Ein Black-Box-Testverfahren, bei dem die Testbedingungen aus Abfolgen von Interaktionen zwischen externen Akteuren und dem Testelement bestehen.
- szenariobasiertes Review Kap. 5
- Ein Reviewverfahren bei dem ein Arbeitsergebnis hinsichtlich der Fähigkeit spezifische Szenarien abzudecken beurteilt werden kann.
- Test-Charta Kap. 3
- Ein Leitsatz, der als Richtschnur einer explorativen Testsitzung dient.
- Testanalyse Kap. 1
- Die Aktivität, die Testbedingungen durch eine Analyse der Testbasis identifiziert.
- Testanalyst Kap. 1
- Eine Person, die für die Testanalyse, den Testentwurf, die Testrealisierung und die Testdurchführung verantwortlich ist und sich auf nicht-technische Aspekte der Software konzentriert.
- Testbedingung Kap. 1
- Ein testbarer Aspekt einer Komponente oder eines Systems, der getestet werden soll.
- Testdaten Kap. 1
- Für die Testdurchführung benötigte Daten.
- Testentwurf Kap. 1
- Die Aktivität, die Testfälle aus Testbedingungen ableitet und spezifiziert.
- Testergebnis Kap. 5
- Der Status der Durchführung eines Tests.
- Testmittel Kap. 1
- Die Arbeitsergebnisse, die während des Testprozesses erstellt werden und dazu gebraucht werden, um die Tests zu planen, zu entwerfen, auszuführen, auszuwerten und darüber zu berichten.
- Testorakel Kap. 1
- Eine Informationsquelle zur Ermittlung eines erwarteten Ergebnisses.
- Testorakelproblem Kap. 1
- Die Situation, dass kein kosteneffektives Testorakel verfügbar ist, etwa wegen komplexer Testdaten, nichtdeterministischem oder probabilistischem Verhalten oder wegen fehlender beziehungsweise mehrdeutiger Anforderungen.
- Testumgebung Kap. 1
- Eine Umgebung, die Hardware, Instrumente, Simulatoren, Software-Tools und andere unterstützende Elemente enthält, welche zur Durchführung von Tests benötigt werden.
- verhaltensbasiertes Testverfahren Kap. 3
- Ein Black-Box-Testverfahren, bei dem die Testbedingungen Modellelemente des zustandsabhängigen Verhaltens eines Testobjekts sind.
- Wertebereichstest Kap. 3
- Ein Black-Box-Testverfahren, bei dem die Testbedingungen Punkte auf, in der Nähe von, innerhalb oder außerhalb der Grenzen verschiedener Äquivalenzklassen des Eingabewertebereichs sind.
- Zufallstest Kap. 3
- Ein Black-Box-Testverfahren, bei dem Eingabewerte zufällig generiert werden.
- Zustandsübergangstest Kap. 3
- Ein Black-Box-Testverfahren, bei dem die Testbedingungen Zustandsübergänge oder Sequenzen von Zustandsübergängen sind.