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Durchsuche 56 lehrplanbasierte Begriffe und Definitionen nach Kapitel.

56 Begriffe

API-Test
Kap. 2Kap. 5
Ein Testansatz, der durch das Übermitteln von Anfragen an ein Testobjekt über dessen Programmierschnittstelle ausgeführt wird.
Assertion
Kap. 6
Ein Boolescher Ausdruck, von dem erwartet wird, dass er wahr ist, genau dann wenn die Software korrekt ausgeführt wird.
Beobachtbarkeit
Kap. 2
Ein Aspekt des Designs für die Testbarkeit: Das SUT muss Schnittstellen bereitstellen, die einen Einblick in das SUT ermöglichen, sodass Testfälle feststellen können, ob die tatsächlichen Ergebnisse mit den erwarteten Ergebnissen übereinstimmen.
CI/CD-Pipeline
Kap. 5
Eine Pipeline für kontinuierliche Integration und kontinuierliche Delivery/kontinuierliches Deployment, in die automatisierte Tests verschiedener Teststufen integriert werden; die Tests laufen unbeaufsichtigt und fungieren als Quality Gates.
Clean-Code-Prinzipien
Kap. 4
Programmiergrundsätze, die die Wartbarkeit der Testautomatisierung fördern: aussagekräftige Namenskonventionen, logische Projektstruktur, Vermeidung von Hardcoding, zu vielen Eingabeparametern sowie zu langen und komplexen Methoden, Verwendung von Protokollierung und Entwurfsmustern sowie Fokussierung auf Testbarkeit.
datengetriebener Test (DDT)
Kap. 3
Ein Testautomatisierungsansatz, der Dateien mit Testdaten und erwarteten Ergebnissen beinhaltet, die zum Ausführen von Testskripten benötigt werden.
Feature-Toggle
Kap. 5
Eine für jedes Release oder jede Testumgebung definierbare Konfiguration, die in den Testmitteln verwendet werden kann, um zu bestimmen, welche Testsuiten in einem bestimmten Release bzw. einer bestimmten Testumgebung ausgeführt werden sollen.
Flow Model Pattern
Kap. 3
Eine Erweiterung des Page Object Model, die eine zusätzliche Fassade einführt, welche alle Benutzeraktionen speichert, die mit den Seitenobjekten interagieren; dies verbessert Abstraktion und Wartbarkeit, da Testschritte in mehreren Testskripten wiederverwendet werden können.
generische Testautomatisierungsarchitektur (gTAA)
Kap. 3
Eine Darstellung der Schichten, Komponenten und Schnittstellen, die einen strukturierten und modularen Ansatz zur Implementierung der Testautomatisierung ermöglicht.
GUI-Test
Kap. 2Kap. 8
Ein Testansatz, der durch Interaktion mit einem Testobjekt über die grafische Benutzungsschnittstelle ausgeführt wird.
Intrusivität von Testautomatisierungswerkzeugen
Kap. 7
Der Grad, zu dem eine eng mit dem SUT gekoppelte TAS die Funktionalität oder Performanz des SUT verändert; ein hoher Grad an Intrusion kann Fehlerwirkungen beim Testen hervorrufen, die in der Produktionsumgebung nicht auftreten, und das Vertrauen in die TAS senken.
Konfigurationsmanagement
Kap. 5
Ein integraler Bestandteil der Testautomatisierung, der die Konfiguration der Testumgebung, Testdaten und Testsuiten/Testfälle umfasst, da die Automatisierung oft in mehreren Testumgebungen und auf verschiedenen Versionen des SUT ausgeführt wird.
Korrelations-ID
Kap. 6
Eine eindeutige ID (auch Trace-ID), die einer Interaktion hinzugefügt wird und für jeden nachfolgenden Aufruf gleich bleibt, sodass das Verhalten des Systems beobachtet und zurückverfolgt werden kann; die TAS kann sie protokollieren, um die Analyse von Testergebnissen zu erleichtern.
lineare Skripterstellung
Kap. 3
Ein einfaches Verfahren der Skripterstellung ohne Verwendung von Kontrollstrukturen in Testskripten.
Messung
Kap. 6
Der Prozess, eine Zahl oder Kategorie einer Einheit zuzuweisen, um ein Attribut dieser Einheit zu beschreiben.
Metrik
Kap. 6
Die Mess-Skala und das genutzte Verfahren einer Messung.
Mitschnitt
Kap. 3
Ein Testautomatisierungsansatz, bei dem Eingaben an ein Testobjekt während des manuellen Testens aufgezeichnet werden, um automatisierte Testskripte zu erzeugen, welche später ausgeführt werden können.
modellbasierter Test
Kap. 3
Testen, das auf Modellen basiert oder diese involviert.
Page Object Model
Kap. 3
Ein Entwurfsmuster der Testautomatisierung, bei dem eine Klassendatei als Seitenmodell (Page Model) erstellt wird; ändert sich die Struktur des SUT, muss der TAE nur den Locator im Seitenmodell aktualisieren statt die Locatoren in jedem Testfall.
Pilotprojekt
Kap. 4
Ein Projekt zur Testautomatisierung mit definiertem Validierungsumfang, das nicht viel Zeit in Anspruch nimmt und Programmiersprache(n), Werkzeuge, abzudeckende Teststufen, ausgewählte Testfälle und den Testfall-Entwicklungsansatz bewertet, um Richtlinien für die Testautomatisierung aufzustellen.
Quality Gate
Kap. 5
Ein Meilenstein bei dem eine Entscheidung zur nächsten Phase überzugehen getroffen wird basierend auf vordefinierten Qualitätskriterien.
Risiko
Kap. 4
Ein Faktor, der zu negativen Konsequenzen in der Zukunft führen könnte.
Schemavalidierung
Kap. 8
Eine Art statischer Test, der überprüft, ob Daten einem vordefinierten Format, einer vordefinierten Struktur sowie vordefinierten Datentypen und Werteinschränkungen entsprechen.
schlüsselwortgetriebener Test (KDT)
Kap. 3
Ein Testautomatisierungsansatz, bei dem Testskripte abstrakte Schlüsselwörter enthalten sowie unterstützende Dateien mit konkreten Skripten, welche diese Schlüsselwörter implementieren.
selbstheilender Algorithmus
Kap. 8
Ein KI-gestützter Mechanismus, bei dem Werkzeuge auf der Grundlage von ML-Algorithmen und Bilderkennung geänderte UI-Locator erkennen, den Testfall korrigieren und die geänderten Locator in den Testbericht aufnehmen.
statische Analyse
Kap. 7
Der Prozess der Bewertung eines Testobjekts (Komponente oder System) basierend auf seiner Form, seiner Struktur, seines Inhalts oder seiner Dokumentation, ohne es auszuführen.
Steuerbarkeit
Kap. 2
Ein Aspekt des Designs für die Testbarkeit: Das SUT muss Schnittstellen bereitstellen, über die Aktionen auf dem SUT durchgeführt werden können, z. B. UI-Elemente, Funktionsaufrufe, Kommunikationselemente oder elektronische Signale.
strukturierte Skripterstellung
Kap. 3
Ein Verfahren der Skripterstellung, das eine Bibliothek wiederverwendbarer (Teil-) Skripte aufbaut und nutzt.
System unter Test (SUT)
Kap. 1
Ein System als Testobjekt.
TAS-Fehlerwirkung
Kap. 6
Ein Status der Testausführung (neben bestanden und fehlgeschlagen), der auf Situationen angewendet wird, in denen der Fehlerzustand nicht im SUT enthalten ist; eine Organisation sollte dafür klare und einheitliche Definitionen festlegen.
Testadaptierungsschicht
Kap. 3
Die Schicht in einer Testautomatisierungsarchitektur, die den notwendigen Code zur Anpassung automatisierter Testskripte auf einer abstrakten Stufe für verschiedene Komponenten, Konfigurationen oder Schnittstellen des SUT zur Verfügung stellt.
Testautomatisierung
Kap. 1
Die Umstellung von Testaktivitäten auf automatischen Betrieb.
Testautomatisierungsarchitektur (TAA)
Kap. 3
Eine Instanziierung der generischen Testautomatisierungsarchitektur für ein System.
Testautomatisierungsentwickler (TAE)
Kap. 1
Eine Person, die für Entwurf, Entwicklung und Wartung einer Testautomatisierungsarchitektur verantwortlich ist sowie für die technische Weiterentwicklung der daraus resultierenden Testautomatisierungslösung.
Testautomatisierungsframework (TAF)
Kap. 3
Eine Menge von Testrahmen und Testbibliotheken zur Testautomatisierung.
Testautomatisierungslösung (TAS)
Kap. 3
Die Implementierung einer Testautomatisierungsarchitektur für einen Testautomatisierungsauftrag.
Testbarkeit
Kap. 2
Der Grad, zu dem Testbedingungen für eine Komponente oder ein System festgelegt und Tests durchgeführt werden können, um festzustellen, ob diese Testbedingungen erfüllt sind.
Testfortschrittsbericht
Kap. 6
Ein regelmäßiger Testbericht, der den Fortschritt der Testaktivitäten gegenüber einer Baseline, Risiken und Alternativen, die eine Entscheidung erfordern, enthält.
testgetriebene Entwicklung (TDD)
Kap. 3
Ein Softwareentwicklungsverfahren, bei dem Testfälle entwickelt und automatisiert werden, und anschließend Software inkrementell entwickelt wird, um diese Testfälle zu bestehen.
Testhistogramm
Kap. 8
Eine visuelle Darstellung, die die Verteilung der Testergebnisse zeigt.
Testorakel
Kap. 1
Eine Informationsquelle zur Ermittlung eines erwarteten Ergebnisses.
Testprotokoll
Kap. 6
Eine chronologische Aufzeichnung relevanter Details zur Testdurchführung.
Testprotokollierung
Kap. 4Kap. 6
Die Protokollierung, die die meisten Informationen über Testergebnisse liefert; sie hat mehrere Ebenen (Fatal, Fehler, Warnung, Info, Debug, Trace), die alle aus verschiedenen Gründen für die Testautomatisierung nützlich sind.
Testrahmen
Kap. 3Kap. 4
Ein Satz von Treibern und Testdoubles, die zum Ausführen einer Testsuite erforderlich sind.
Testschritt
Kap. 3Kap. 6
Eine einzelne Interaktion zwischen einem Akteur und einem Testobjekt, bestehend aus einer Eingabe, einer Aktion und einem erwarteten Ergebnis.
Testskript
Kap. 3
Eine Abfolge von Anweisungen für die Durchführung eines Tests.
Testsuite
Kap. 3
Eine Menge von Testskripten oder Testabläufen, die in einem bestimmten Testlauf ausgeführt werden sollen.
Testumgebung
Kap. 2Kap. 5Kap. 7
Eine Umgebung, die Hardware, Instrumente, Simulatoren, Software-Tools und andere unterstützende Elemente enthält, welche zur Durchführung von Tests benötigt werden.
Testvorrichtung
Kap. 4
Die vordefinierten Daten und die Testumgebung, um Software auf eine wiederholbare Art zu testen.
Testware
Kap. 3
Die Arbeitsergebnisse, die während des Testprozesses erstellt werden und dazu gebraucht werden, um die Tests zu planen, zu entwerfen, auszuführen, auszuwerten und darüber zu berichten.
Transparenz der Architektur
Kap. 2
Ein Aspekt des Designs für die Testbarkeit: Die Dokumentation einer Architektur muss klare, verständliche Komponenten und Schnittstellen bereitstellen, die eine Beobachtbarkeit und Steuerbarkeit auf allen Teststufen ermöglichen.
verhaltensgetriebene Entwicklung (BDD)
Kap. 3
Eine kollaborative Entwicklungsvorgehensweise, bei der das Team den Schwerpunkt auf die Lieferung des erwarteten Verhaltens einer Komponente oder eines Systems für den Kunden legt, welches die Basis des Testens bildet.
Vertragstest
Kap. 5
Eine Art Integrationstest, der verifiziert, ob die Schnittstellen so verwendet werden, wie in ihren Verträgen spezifiziert.
Wartemechanismus
Kap. 8
Ein Mechanismus zur Synchronisation in der Testautomatisierung; gängig sind hartcodierte Wartezeiten, dynamisches Warten durch Polling mit Timeout und das Abonnieren des Ereignismechanismus des SUT mit Timeout.
Wiederherstellung nach Fehlerwirkungen
Kap. 8
Die Fähigkeit der TAS, nach einer Fehlerwirkung während der Ausführung einer Testsuite den Zustand zurückzusetzen, um mit dem nächstmöglichen Test fortzufahren, und bei einer Fehlerwirkung im SUT die notwendigen Wiederherstellungsmaßnahmen (z. B. einen Neustart) durchzuführen, sofern möglich und praktikabel.
Wiederholbarkeit von Tests
Kap. 7
Die Eigenschaft, dass die Testergebnisse bei der Wiederholung von Tests immer identisch sind; Testfälle ohne zuverlässiges Testergebnis sollten aus der aktiven automatisierten Testsuite herausgenommen und separat analysiert werden.